Welche Leistungen erhalten die Hinterbliebenen unter welchen Voraussetzungen?


Die gesetzliche Hinterbliebenenrente – besser bekannt als Witwen- bzw. Witwerrente – ist für unter 45-Jährige kaum eine finanzielle Unterstützung. Vor allem dann nicht, wenn die Hinterbliebenen auch Kinder versorgen müssen.

Verstirbt der Ehe- oder eingetragene Lebenspartner, leistet der Staat eine kleine oder große Hinterbliebenenrente. Aber nur unter den Voraussetzungen, dass

  • der verstorbene Ehepartner die allgemeine Wartezeit in der Deutschen Rentenversicherung von fünf Jahren erfüllt hat (fünf Jahre Beitragszahlung),
  • die Ehe bis zum Tod des Ehepartners mindestens ein Jahr lang bestand und
  • der hinterbliebene Ehepartner nicht wieder geheiratet hat.

Hinterbliebene Kinder erhalten bei Tod eines Elternteils eine Halbwaisenrente (= 10 % der Versichertenrente), wenn

  • sie unter 18 Jahre alt oder noch in der Schul- oder Berufsausbildung (bis max. 27 Jahre) sind und
  • der Verstorbene fünf Rentenjahre lang versichert war.
Nur ein Tropfen auf den heißen Stein

Geht man von einem monatlichen Bruttoeinkommen von beispielsweise 3.000 EUR (ca. 1.885 EUR netto) aus, kann der hinterbliebene Ehepartner (unter 45 Jahre) eine kleine Hinterbliebenenrente erhalten. Diese beträgt nur 203 EUR, also 25 % des gesetzlichen Rentenanspruchs des Verstorbenen. Zieht man die Hinterbliebenenrente vom Nettoeinkommen ab, ergibt sich eine Versorgungslücke von 1.682 EUR.

Die RisikoLeben im Überblick

Die RisikoLeben kann Ihre Hinterbliebenen absichern, sodass das Leben möglichst ohne finanzielle Sorgen weitergehen kann. Auf Basis einer genauen Kalkulation Ihrer Ausgaben kann eine Entscheidung für die richtige Vorsorge getroffen werden.